Eva Scheiner gehört zu Bayerns besten Schülerinnen und Schülern

Die Schülerin der Ludwig-Derleth Realschule wurde für ihre Leistungen und ihr vorbildliches Engagement von Markus Söder und Anna Stolz ausgezeichnet.

Von: Pressemitteilung

Eva Scheiner (links) wurde von Ministerpräsident Markus Söder und Kultusministerin Anna Stolz ausgezeichnet.

Foto: Christine Scheiner

München

Eva Scheiner von der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen vertrat die unterfränkischen Realschulen bei einem Empfang in München, so eine Pressemitteilung der Realschule. Ministerpräsident Markus Söder und Kultusministerin Anna Stolz hatten aus allen Schularten 79 der besten Schüler und Schülerinnen des Abschlussjahrgangs 2025 nach München eingeladen, um ihre herausragenden schulischen Leistungen und ihr vorbildliches Engagement zu würdigen. Der folgende Text ist einer Pressemitteilung entnommen.

Aus allen unterfränkischen Realschulen wurde für diese Auszeichnung Eva Scheiner ausgewählt. Die sozial hoch kompetente, zielstrebige, motivierte Schülerin erzielte nicht nur einen hervorragenden Notendurchschnitt. Sie engagierte sich zwei Jahre lang als Tutorin für eine 5. Klasse. Hier organisierte sie Veranstaltungen und vermittelte geschickt bei Konflikten. Als Lerntutorin im Fach Mathematik ist es ihr gelungen, jüngere Schüler mit großem Erfolg zu unterstützen. Sehr großes Engagement hat Eva auch bei Spendenaktionen an der Schule gezeigt. Außerhalb der Schule ist die Absolventin in der Kirchengemeinde als Oberministrantin und Ober-Rapplerin aktiv. In ihrer Freizeit spielt sie zudem Korbball und Tischtennis im Verein, auch agiert sie als ausgebildete Schiedsrichterin bei Korbballspielen.

Die ausgezeichneten Absolventen und Absolventinnen erhielten im Rahmen einer Feierstunde eine persönliche Urkunde, einen Becher mit Staatswappen sowie einen Büchergutschein. (Mainpost: sg)

Mit Herz und Verantwortung

Neue Tutoren begleiten Fünftklässler an der Realschule Gerolzhofen

Von: Elisabeth Kalb (Lehrkraft, Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen)

Foto: Elisabeth Kalb

Gerolzhofen

Mit großem Engagement und vielen kreativen Ideen sind die zwölf Tutorinnen und Tutoren der Realschule Gerolzhofen ins Schuljahr gestartet. Ihr Ziel: Den neuen Fün!klässlern den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule zu erleichtern, und dabei für Freude, Orientierung und Gemeinschaft zu sorgen.

Gleich am ersten Schultag standen die Jugendlichen der neunten Jahrgangstufe bereit, um die Neuankömmlinge herzlich zu begrüßen. Mit zahlreichen Kennenlernspielen, einer Schulhaus-Rallye, der Begleitung zur Bushaltestelle und vielen hilfreichen Tipps tragen sie dazu bei, dass sich die neuen Schülerinnen und Schüler schnell an der Realschule einleben und wohlfühlen können. Ihre Präsenz und Unterstützung geben gerade zu Beginn des Schuljahres Sicherheit und stärken das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klassen.

Gut vorbereitet wurden die Zwölf auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben bei einer dreitägigen Schulung in Miltenberg. Dort erarbeiteten sie gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrkräften Petra Krappen und Elisabeth Kalb verschiedene Methoden, Möglichkeiten zur Konfliktlösung und kreative Ideen für Aktionen mit den Fünftklässlern. Durch ihren engagierten Einsatz sorgen die Tutoren für Orientierung im Schulalltag und ein herzliches Willkommen in einer neuen Lebensphase.

Mit Gottes Segen ins neue Schuljahr

Anfangsgottesdienst an der Ludwig-Derleth-Realschule

Von: Nina Köberich, Lehrkraft Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Gute Wünsche für das neue Schuljahr. Foto: Elisabeth Kalb

Gerolzhofen

„Welcome on Board“: Unter diesem Motto luden die Religionslehrkräfte Elisabeth Kalb, Michelle Runge und Nina Köberich die Schülerinnen und Schüler der Ludwig-Derleth-Realschule zum diesjährigen Anfangsgottesdienst in die katholische Kirche St. Maria de Rosario im Herzen von Gerolzhofen ein.

Mit Gottes Segen starteten die Schülerinnen und Schüler in das neue Schuljahr und machten sich auf zu neuen Abenteuern, neuen Eindrücken und neuen Herausforderungen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen gestalteten den Gottesdienst aktiv mit: Sie erzählten von einem kleinen Boot, das sich mit Gottes Hilfe traute, loszufahren. Außerdem brachten sie hilfreiche Gegenstände mit, mit denen sich das Schuljahr gut meistern lässt. Viele gute Wünsche wie Mut, Achtsamkeit, Freude, Zusammenhalt und Miteinander wurden in einer anschaulichen Spielszene thematisiert.

Das Schulorchester unter der Leitung von Frau Kalb untermalte den Gottesdienst mit passenden und begeisternden Liedern. Bestärkt mit dem Segen Gottes konnten sich nun alle gemeinsam auf zu neuen Ufern machen: „Möge die Schulgemeinschaft immer wie ein gutes Schiff zusammenhalten, sodass niemand alleine auf die Reise geht.“ Dies ist der Wunsch für das neue Schuljahr.

Saubere Sache – Schüler der LDR machen klar Schiff

Die LDR zeigt Einsatz für ein sauberes Gerolzhofen

Von: Silke Przybylla-Demel für die Realschule Gerolzhofen

Im Bild: Schüler der LDR mit gesammeltem Müll.

Gerolzhofen

Ein frischer Oktobermorgen, buntes Herbstlaub tanzt über den Asphalt – und dazwischen: Schüler der Ludwig-Derleth-Realschule mit Greifzangen, Handschuhen und blauen Müllsäcken. Zahlreiche Schüler und Schülerinnen beteiligten sich an der städtischen Müllsammelaktion, die bereits zum dritten Mal in Kooperation mit der Stadt Gerolzhofen stattfand.

Ausgestattet mit Abfallsäcken, Zangen und viel Tatendrang zogen die Klassen los, entlang der Nördlichen Allee bis zum Friedhof, über Parkplätze, das Taka-Tuka-Land, bis hin zur Kläranlage. Ob im Sportunterricht, in Ernährung und Gesundheit oder in anderen Fächern, alle packten mit an. „Wir wollten nicht nur Müll sammeln, sondern auch verstehen, warum so viel davon entsteht“, erklärt Lehrerin Frau Stumpf. Und tatsächlich: Die Funde reichten von Plastikverpackungen über Dosen bis hin zu alten Autoreifen. „Es ist erstaunlich, was alles achtlos liegen bleibt“, meint ein Schüler kopfschüttelnd. Schnell wurde aus anfänglichem Pflichtgefühl echter Ehrgeiz, wer wohl das kurioseste Fundstück entdeckt.

Schon bevor die Stadt ihre Aktionswoche ins Leben rief, hatte die Biologiefachschaft der LDR regelmäßig eigene Sammelaktionen organisiert. Nachhaltigkeit ist hier längst mehr als ein Schlagwort, sie ist Teil des Schulalltags. Am Ende der Woche sammeln sich bei der Schule zahlreiche gefüllte Müllsäcke, ein stiller Beweis für Einsatzfreude, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein. Beim Blick auf die gesammelten Hinterlassenschaften wird vielen klar, wie groß die Wirkung kleiner Taten sein kann. „Es fühlt sich gut an, etwas Sichtbares für unsere Stadt getan zu haben“, meint eine Schülerin zufrieden. Gerolzhofen darf stolz sein auf seine Jugend, auf junge Menschen, die anpacken, statt wegzusehen. Eine saubere Sache, im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Schüler der LDR machen klar Schiff. Foto: Barbara Stumpf

 

Verkehrserziehung an der LDR Gerolzhofen

Praxisnahe Kompetenzvermittlung durch ADAC und Polizei

Von: Philipp Schwaab für die Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Gerolzhofen

Bei goldenem Herbstwetter erlebten die fünften Klassen der Ludwig-Derleth-Realschule vor kurzer Zeit einen lehrreichen Vormittag in Sachen sichere und nachhaltige Mobilität. An vier Stationen erfuhren die Schüler*innen eindrucksvoll, welche Gefahren im Straßenverkehr lauern und wie sie sich richtig verhalten müssen, um Unfälle zu vermeiden. So konnten sie im Rahmen des bundesweiten Mobilitätsbildungsprogramms „Achtung Auto 2.0“ unter anderem erleben, wie stark sich unterschiedliche Geschwindigkeiten auf die Länge des Bremswegs auswirken. Ebenso erfuhren die Kinder, welche Risiken sich hinter dem toten Winkel – gerade bei großen Fahrzeugen – verbergen.

Auch die eigene Geschicklichkeit und Sicherheit beim Fahren mit dem Fahrrad und dem Cityroller wurde mithilfe eines Geschicklichkeitsparcours geschult. Interessant für die Teilnehmer*innen war zudem die praktische Anwendung der „Laserpistole“ der Polizei zur Messung der Geschwindigkeit realer Verkehrsteilnehmer.

Die Durchführung des Aktionstages erfolgte in Zusammenarbeit mit der ADAC Stiftung, sowie Beamten der Polizeiinspektion Gerolzhofen. Zusätzlich unterstützten die Firma Kleinhenz, die zwei Busse für Demonstrationen bereitstellte, das Takka Tukka Land, welches seinen Parkplatz zur Verfügung stellte und die ortsansässige Motorsportvereinigung 1898 Gerolzhofen e.V. im ADAC. Dank aller beteiligten Partner war der Verkehrserziehungstag nicht nur lehrreich, sondern auch spannend und anschaulich gestaltet. Am Ende des Vormittags nahmen die Fünftklässler*innen nicht nur viele neue Erkenntnisse mit nach Hause, sondern auch mehr Sicherheit für ihren Alltag im Straßenverkehr.

Veranschaulichung des toten Winkels. Foto: Philipp Schwaab

Apfelsaft, Aktion und Aroma

Siebtklässler der LDR erleben nachhaltige Ernte hautnah

Schüler und Schülerinnen der LDR beim Verkosten des selbstgepressten Apfelsafts. Foto: Barbara Stumpf

 

Im Fach Ernährung und Gesundheit lautete das Motto diese Woche: „Lebensmittel haltbar machen: regional, saisonal und klimafreundlich“. Schälen, schnippeln, kurbeln – an der Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen wurde nicht nur gelernt, sondern auch kräftig angepackt.

Die Klasse 7d machte sich im Garten ihrer EG-Lehrerin Frau Stumpf ans Werk: Äpfelsammeln war angesagt, vom Baum und vom Boden. Die faulen Früchte wurden aussortiert, der Rest gründlich gewaschen, bevor es mit dem Zerkleinern losging. Mit vereinten Kräften kurbelten die Schülerinnen und Schüler die Obstmühle an. Aus den Vierteln wurde durch die Mühle eine feine Maische, eine matschige Masse, die dann in eine Presse wanderte. Mit viel Teamwork und Muskelkraft wurde sie zusammengedrückt, bis der goldene Apfelsaft herauslief. Nach dem Sieben durften alle probieren, süß, fruchtig und voller Stolz selbst gemacht. Der restliche Saft wurde abgefüllt, sterilisiert und teilweise eingefroren.

Doch das war noch nicht alles: Im kommenden EG-Unterricht wollen die Jugendlichen aus einem Teil des Safts ein fruchtig-süßes Apfel-Gelee zubereiten, was sich ideal für die Weihnachtsbäckerei oder als Geschenk eignet. Ein echtes Lehrstück in Sachen Nachhaltigkeit, Regionalität und dem bewussten Umgang mit Lebensmitteln, ganz nach dem Motto: Selbermachen schmeckt am besten.

Schüler beim Pressen des Apfelsafts. Foto: Barbara Stumpf

Apfelaktion mit Apfelquiz

Projekt des Fördervereins zur Gesundheitserziehung

Von: Guido Plener für den Förderverein der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Gerolzhofen

Bereits zum dritten Mal fand das herbstliche Apfelprojekt an der Ludwig-Derleth-Realschule statt. In den Vorjahren war dafür sogar die fränkische Apfelkönigin Leonie Blendel aus Fahr eigens an die Schule gekommen. In diesem Jahr stammen die Früchte wieder aus Fahr, geerntet von der Familie der Elternbeiratsvorsitzenden Karina Meister.

Die Schüler und Schülerinnen durften in der Pause in der Schülerlounge zwischen dem süßlichen Florina, dem gelb-roten Pinova oder dem herben rot-grünlichen Braeburn-Apfel wählen. Am Ende der Pause hatten so über 500 Früchte einen Abnehmer bzw. eine Abnehmerin gefunden.

In diesem Jahr gab es zusätzlich für die 5. Jahrgangsstufe noch ein Preisausschreiben. Dafür musste zuvor ein kniffliges Apfelquiz schriftlich gelöst werden. So befasste sich eine Aufgabe mit dem Astronauten John Glenn und in welcher Form er im Weltall einen Apfel zu sich genommen habe, eine andere mit dem Spitznamen „Big Apple“. Wer alle Fragen richtig beantwortet hatte, konnte so das richtige Lösungswort finden. Am Ende der Pause ermittelten die Vorstände des Fördervereins der Realschule, Martina Gutzmann und Guido Plener, den Gewinner bzw. die Gewinnerin, indem dieser aus einer Box gezogen wurde. Lena Pretscher (Klasse 5c) hatte Glück und gewann eine vom Förderverein der Realschule gesponserte Fünf-Liter-Packung mit frisch gepresstem Apfelsaft.

Das Herbstprojekt schließt sich an das kürzlich erfolgte Apfelsaftpressen an und unterstützt die Gesundheitserziehung an der Realschule.

Halt-Projekt an der Ludwig-Derleth-Realschule

Alkoholprävention für Jugendliche

von: Michaela Pfrang für die Realschule Gerolzhofen

Das Bild zeigt: Alwine Schmidt an der Station “Kennst du dein Limit?”. Foto: Michaela Pfrang

 

Wie viel Alkohol ist zu viel? Wie fühlt sich ein Rausch an? Und wie kann man in einer Party-Situation “Nein” sagen, ohne uncool zu wirken? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Ludwig-Derleth-Realschule im Rahmen des Halt-Projekts (“Hart am Limit”).

Durchgeführt wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Schweinfurt sowie dem Stadtjugendamt Schweinfurt. Unter der Leitung von Alwine Schmidt (Gesundheitsamt) und Helmuth Backhaus (Stadtjugendamt) gestaltete das Team einen interaktiven Parcours mit fünf abwechslungsreichen Stationen. Ziel war es, die Jugendlichen für die Risiken von Alkoholkonsum zu sensibilisieren und ihre Handlungskompetenz im Umgang mit Gruppendruck zu stärken.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren beispielsweise Interessantes zu den Themen Risikobereitschaft, Kontrollverlust und sexualisierte Gewalt. Darüber hinaus wurde der Weg des Alkohols im Körper thematisiert. In einem Rauschbrillen-Parcours wurden die unterschiedlichen Promillewerte simuliert und die Jugendlichen konnten erleben, wie stark Alkohol die Koordinations- und Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt.

In einer weiteren Station ging es darum, den tatsächlichen Alkoholgehalt verschiedener Getränke zu erkennen. Mithilfe von Messbechern und Beispielen wie Alcopops oder Bier wurde verdeutlicht, wie schnell man eine gefährliche Menge Alkohol konsumieren kann. Auch die wichtige Frage, was man tun kann, wenn jemand zu viel Alkohol getrunken hat, wurde behandelt. In der letzten Station ging es um die Frage „Alkohol und Schwangerschaft“. Anhand zweier Babypuppen konnte eindrucksvoll gezeigt werden, welche Auffälligkeiten ein Neugeborenes zeigt, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat.

Das Halt-Projekt wurde von den Jugendlichen durchweg positiv aufgenommen. „Es war spannend, das alles mal auszuprobieren und nicht nur in der Theorie darüber zu sprechen“, lautete das Fazit einer Achtklässlerin. Mit Projekten wie diesem leistet die Ludwig-Derleth-Realschule einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit, ganz im Sinne einer starken, aufgeklärten und verantwortungsbewussten Jugend.

Die LDR bringt Wärme in den Waldkindergarten

Vorlesen spricht Deine Sprache – LDR totzt Kälte im Waldkindergarten

Bundesweiter Vorlesetag: Kinder lauschen den LDR-Vorleserinnen. Foto: Silke Przybylla-Demel

Der bundesweite Vorlesetag hat auch in diesem Jahr seinen Zauber entfaltet, wenn auch unter eher frostigen Bedingungen. Kürzlich machten sich vier Schülerinnen der Klasse 10b der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen gemeinsam mit ihrer Deutschlehrerin, Frau Przybylla-Demel, auf den Weg in den Waldkindergarten. Es war der erste Tag, an dem selbst tagsüber Minustemperaturen herrschten. Doch weder klamme Finger noch eisiger Atem konnten die Vorleserinnen davon abhalten, den Kindern eine besondere Begegnung mit Geschichten zu schenken. Glücklicherweise verfügt der Waldkindergarten über zwei warm Rückzugsorte: das urige Holzhaus mit knisterndem Kachelofen und den gemütlich verglasten Bauwagen, das „Eulennest“, ebenfalls wohlig beheizt. Dort versammelten sich die Kinder eng aneinander, während draußen der Reif auf den Ästen glitzerte.

Der Vorlesetag stand in diesem Jahr unter dem Motto „Vorlesen spricht Deine Sprache“. Es betont, dass Geschichten Brücken bauen, unabhängig von Herkunft, Sprache oder Stimme. Vorlesen schafft Verständnis, stärkt den Austausch und legt den Grundstein für das Lesenlernen. „Nutz Deine Sprache, nutz Deine Stimme und lies vor“, dieser Gedanke begleitete auch die vier Schülerinnen, die mit sichtbarer Freude ihre sorgfältig ausgewählten Bücher präsentierten.

Als die Geschichten verklungen waren, blieb ein warmes Gefühl im Raum zurück, fast so, als hätte jedes vorgelesene Wort ein kleines Licht entzündet. Die Kindergartenkinder rückten neugierig näher zu den Vorleserinnen, stellten Fragen, lächelten und zeigten offen ihre Freude über den besonderen Besuch. Die vier Zehntklässlerinnen Elisa Kraiß, Lina Ebert, Angelina Sterk und Emila Jonas spürten, dass sie an diesem frostigen Wintertag mehr als nur Geschichten mitgebracht hatten: Sie hatten Gemeinschaft geschaffen.

Vorlesefreude: Schülerinnen der LDR bringen Geschichten in den Waldkindergarten. Foto: Silke Przybylla-Demel

LDR führt Unterfranken an und setzt Maßstäbe

Ausgezeichnet außergewöhnlich – LDR räumt Spitzenpreis ab

Von: Silke Przybylla-Demel, für die Ludwig- Derleth-Realschule Gerolzhofen

Als die warmen Bläserklänge des Schulorchesters wie ein funkelnder Auftaktvorhang die Aula erfüllten, war sofort spürbar: Dieser Tag an der Ludwig-Derleth-Realschule in Gerolzhofen würde ein besonderer sein. Zwischen festlichen Tönen nahmen Landrat Töpper, Bürgermeister Wozniak und Vertreter desElternbeirats ihre Plätze ein, als Ministerialbeauftragter Herr Ramsteiner zur Würdigung der Schule das Wort ergriff.

Schon in seinen ersten Sätzen schwang tiefe Anerkennung mit. Die musikalische Darbietung sei „ein klingender Beweis gelebter Schulqualität“. Ramsteiner zeichnete ein Bild von Bildung, das weit über Hefte und Hausaufgaben hinausreicht: Schulen sollen „Geist und Körper, Herz und Charakter“ formen. Dies gelinge der LDR besonders durch die Öffnung des Unterrichts für vielfältige außerunterrichtliche Aktivitäten, die jungen Menschen Erfahrungen schenkten, „an die sie sich noch lange erinnern werden“. Ob der Raketenbesuch der Deutschen Raumfahrtagentur, der die Schule im wahrsten Sinne „abheben“ ließ, der Vortrag eines ehemaligen Neonazis als Weckruf für Demokratie, der Besuch eines Motivationscoaches oder Projekte zu Fair Fashion, diese Vielfalt liest sich wie ein buntes Mosaik gelebter Bildung. Auch der Friedens-Songtext der Klasse 9a, der beim Europäischen Wettbewerb 2024/25 den Bayerischen Landespreis holte, fand besondere Würdigung. Jede Aktivität stärkt die soziale und kommunikative Kompetenz der Jugendlichen.

Von 45 Realschulen in Unterfranken erreichte die LDR den Spitzenplatz für ihr überragendes Engagement über den Unterricht hinaus. „Das echte Leben kommt in den Schulalltag und startet nicht erst nach, sondern bereits in der Schule“, so Ramsteiner. Als Zeichen der Anerkennung erhielt die LDR eine Urkunde und einen Geldpreis, ein Startkapital für neue Ideen und die Verwirklichung zukünftiger Projekte. Ramsteiner dankte der gesamten Schulfamilie und bedankte sich bei Landrat Töpper für die hervorragende Ausstattung der Schule durch den Sachaufwandsträger. Die Urkunde trägt die Unterschrift von Kultusministerin Anna Stolz, ein sichtbares Zeichen des Stolzes, der an diesem Tag durch Gerolzhofen wehte.

Berufswahl im Fokus

Zweitägiges Berufswahlseminar an der Ludwig-Derleth-Realschule

Von: Philipp Schwaab, für die Realschule Gerolzhofen

Die Firma Göpfert stellt sich und ihre Ausbildungsberufe vor. Foto: Philipp Schwaab

Vor kurzem fand an der Ludwig-Derleth-Realschule (LDR) das jährliche Berufswahlseminar für die 9. Klassen der Realschule und des M-Zugs der Mittelschule Gerolzhofen statt. Ziel der Veranstaltung war es, die Jugendlichen frühzeitig bei der Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen konkrete Einblicke in Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege zu ermöglichen.

Organisiert wurde das Seminar von Berufsberaterin Stefanie Barthel sowie von der Fachschaftsleiterin für Wirtschaftswissenschaften und Beratungslehrkraft der LDR, Barbara Müller.

Zahlreiche regionale Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen präsentierten ihre Berufsfelder, darunter verschiedene Industrie- und Handwerksbetriebe, weiterführende Schulen, soziale Einrichtungen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Bundeswehr, Polizei und Zoll.

An beiden Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler jeweils drei Vorträge aus einem breiten Angebot auswählen. Mithilfe eines Berufserkundungsbogens hielten sie wesentliche Informationen fest und konnten diese im Anschluss für sich auswerten. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und Fragen zur Ausbildung, Anforderungen und beruflichen Perspektiven zu stellen. Das Berufswahlseminar bot eine praxisnahe Vorbereitung auf den bevorstehenden Übergang in Ausbildung oder weiterführende Schulen und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung in der Region.

Die Kanzlei Pickel und Partner stellt sich und ihre Ausbildungsberufe vor.

Betriebserkundung in der Weihnachtsbäckerei

Achtklässler werfen Blick hinter die Kulissen von Hiestand Aryzta

Von: Philipp Schwaab für die Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Im Bild: Die Klasse vor dem Ausgang des Betriebsgeländes. Foto: Jan Grochulla

 

Einen Einblick in die Arbeitswelt erhielten die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse des betriebswirtschaftlichen Zweiges der Ludwig-Derleth-Realschule bei einer Betriebserkundung der Firma Hiestand Aryzta in Gerolzhofen. Kristin Reder, HR Business Partner und Organisatorin, empfing gemeinsam mit ihren Kollegen Heiko Düring, Coach, und Jan Grochulla, Trainee Health and Safety Specialist, die Gruppe und führte sie durch den dreigeteilten Unterrichtsgang.

Zunächst wurde das Unternehmen vorgestellt, bevor es im Hauptteil in die Produktion ging. Unter strengen Hygienevorschriften konnten die Jugendlichen in zwei Kleingruppen die modernen Herstellungsprozesse live erleben und sich über verschiedene Berufsbilder informieren. Besonders beeindruckend war dabei die große Zahl von 2.000.000 Cookies, welche am Standort Gerolzhofen neben einer Vielzahl anderer Produkte täglich hergestellt werden.

Zum Abschluss rundete eine Verkostung der Produkte den Besuch ab. Insgesamt bot die Betriebserkundung einen informativen Einblick in die betriebliche Realität und stellte eine gelungene Verbindung zwischen Unterricht und Praxis dar.

Vorstellung des Unternehmens im Konferenzraum. Foto: Philipp Schwaab

Fit fürs Blaulicht: Polizei macht Schule

Sporttest an der LDR Gerolzhofen nimmt Jugendlichen die Angst

Von: Silke Przybylla-Demel, für die Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Aufmerksam und gespannt: Die neunten Klassen der Realschule Gerolzhofen verfolgen die Einweisung von POKin Zimmermann in der Sporthalle der LDR.

Gerolzhofen

Am Ende sind viele außer Atem, manche lachen erschöpft, andere staunen über die eigene Leistung. In der Turnhalle der Ludwig-Derleth-Realschule (LDR) in Gerolzhofen geht es an diesem Tag nicht um Noten, sondern um eine realistische Begegnung mit dem Polizeiberuf. Vor kurzem war das Recruiting-Team der bayerischen Polizei bereits zum dritten Mal zu Gast an der Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufen einen Sporttest durchzuführen.

Drei Beamte, zuständig für die Region Haßberge und Schweinfurt, hatten ein Programm mitgebracht, das den offiziellen Sporteignungstest der Polizei abbildet. Ziel der Aktion: Hemmschwellen abbauen und frühzeitig zeigen, welche körperlichen Anforderungen der Beruf mit sich bringt. „Einen Sporttest ableisten zu müssen, ist für viele eine Hürde“, erklärt Polizeioberkommissarin S. Zimmermann, die den Ablauf erläutert. „Wir wollen die Angst davor nehmen und zeigen, dass der Test machbar ist.“

Die Aufgaben haben es dennoch in sich. Beim Bankdrücken beziehungsweise dem Heben einer Langhantel ist Kraft gefragt, beim Pendellauf Schnelligkeit und Koordination. Das Überspringen einer Kleinbank erfordert Beweglichkeit, während der zwölfminütige Ausdauerlauf – der sogenannte Cooper-Test – Kondition verlangt. Um den Test zu bestehen, reicht eine Durchschnittsnote von 4,5. Entscheidend ist nicht Spitzenleistung, sondern eine solide Grundfitness.

Für viele Jugendliche ist das ein Aha-Erlebnis. Sie erhalten einen ersten Eindruck davon, was sie im echten Auswahlverfahren erwartet, und können gezielt trainieren. Gleichzeitig bekommen sie Einblicke in einen Beruf, der körperliche Belastbarkeit voraussetzt. „Die Ausbildung bei der Polizei ist ja auch sportlich“, betont Zimmermann. Deshalb brauche man eine gewisse Grundfitness. Die Schulaktion zeigt Wirkung: Sie macht den Polizeiberuf greifbar, baut Unsicherheiten ab und eröffnet Perspektiven. Für die Neuntklässler der LDR Gerolzhofen war der Sporttest deshalb mehr als nur eine schweißtreibende Abwechslung vom Schulalltag – er war ein realistischer Schritt in Richtung möglicher Zukunft in Uniform.

Polzei kommt mit grünem Koffer in die Schule

Drogenprävention an der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Von: Philipp Schwaab, für der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Herr Tülk in Aktion in der Klasse 8b. Foto: Philipp Schwaab

Gerolzhofen

In den achten Klassen der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen fand kürzlich das Drogenpräventionsprogramm „Der grüne Koffer“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Aufklärung über Cannabiskonsum und dessen gesundheitliche sowie rechtliche Folgen. Durchgeführt wurde das Programm von Timmy Tölk, Polizeihauptmeister der Polizeiinspektion Gerolzhofen. In einer jugendgerechten und praxisnahen Art gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler für das Thema zu sensibilisieren. Durch offene Gespräche und anschauliche Beispiele konnten die Jugendlichen aktiv eingebunden und zum Nachdenken angeregt werden. Die Präventionsmaßnahme stieß auf großes Interesse und leistete einen wichtigen Beitrag zum Jugendschutz.

Die Ludwig-Derleth-Realschule setzt damit erneut auf eine enge Zusammenarbeit mit externen Fachstellen, um ihre Schülerinnen und Schüler frühzeitig für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu stärken.

Lesetalente an der Ludwig-Derleth-Realschule

Spannender Vorlesewettbewerb: Sechstklässler zeigen Lesetalent

Von: Nadja Boldt, für die Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

Gerolzhofen

Gute Lesekompetenz ist eine Schlüsselqualifikation – nicht nur im Deutschunterricht, sondern überall dort, wo Informationen verstanden, eingeordnet und wiedergegeben werden müssen. Beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen an der Ludwig-Derleth-Realschule stand genau diese Fähigkeit im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden zeigten eindrucksvoll, wie viel Ausdruck, Konzentration und Übung in einem gelungenen Vortrag steckt.

Zunächst fand der Wettbewerb klassenintern statt. Die jeweils zwei besten Vorleserinnen und Vorleser jeder sechsten Klasse qualifizierten sich für das Schulfinale vor einigen Tagen. Dort präsentierten alle zunächst einen geübten Text aus einem selbst gewählten Buch, das sie zuvor kurz vorstellten. Anschließend lasen sie drei Minuten daraus vor. In der zweiten Runde folgte ein ungeübter Text: Zwei Minuten lang mussten die Teilnehmenden aus dem Klassiker „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren vorlesen. Bewertet wurde von einer vielfältig besetzten Jury. Neben den Deutschlehrerinnen Frau Reisinger-Schnabel und Frau Boldt sowie der stellvertretenden Schulleiterin Frau Webert gehörten auch die Schulsiegerinnen und Schulsieger der letzten drei Jahre dazu: Moritz Hetzel (7a), Emily Bauer (8d) und Fiona Krämer (9b). Unterstützt wurde die Jury außerdem von Frau Rößner (Stadtbücherei) und Frau Gellhaus (Buchhandlung im Teutschhaus), die wie in den vergangenen Jahren für alle acht Teilnehmenden ein Buch als Belohnung mitbrachte. Besonders beachtet wurden Leseflüssigkeit und eine sinntragende Betonung.

Alle Teilnehmenden überzeugten mit guter Vorbereitung und großem Engagement. Am Ende setzte sich Jonas Rösch aus der Klasse 6c durch und wurde Schulsieger. Er las aus „FRRK! – Mein Alien und ich“ und überzeugte sowohl mit dem geübten als auch mit dem unbekannten Text. Bei der Siegerehrung überreichte Frau Webert Urkunden an die besten Leserinnen und Leser sowie an den Schulsieger Jonas, der die Schule nun in der nächsten Runde vertreten wird.

Stellvertreterin RSKin Bianca Webert überreicht die Urkunde an den Schulsieger Jonas Rösch.