Hallo Auto“ – Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit dem ADAC

Zu Beginn des Schuljahres hatten unsere neuen Fünftklässler einen Verkehrserziehungstag, der von Sicherheitsbeauftragten Guido Plener organisiert wurde und der in Zusammenarbeit mit dem ADAC Nordbayern stattfindet.

Die Schülerinnen und Schüler sind immer wieder überrascht, dass der Anhalteweg eines Autos viel länger ist, als sie sich das vorstellen können. Überrascht war auch so mancher Autofahrer, als er von den Schülern angehalten wurde, weil er zu schnell an einem in der Haltebucht stehenden Bus vorbeigefahren ist. Hier sind nur 7km/h erlaubt. Die Schülerinnen und Schüler durften mit Hilfe einer Laserpistole der Polizei die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos messen und die Autofahrer, die zu schnell gefahren sind, ermahnen.

Die Bedeutung des toten Winkels bei einem Bus mit den damit verbundenen Gefahren wurde den Kindern eindrucksvoll auf dem Betriebsgelände der Firma Kleinhenz verdeutlicht. Jeder durfte einmal auf dem Fahrersitz sitzen und konnte so selbst beurteilen, wie groß der tote Winkel ist.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern: dem ADAC Nordbayern, der Polizeiinspektion Gerolzhofen, der Werksfeuerwehr der Firma St. Gobain und dem Busunternehmen Kleinhenz.

(Michaela Pfrang; Foto: Guido Plener)

XXXXXXXXXX

Besuch bei der Feuerwehr Gerolzhofen

 

Wie lange kann man eigentlich mit einem Feuerlöscher löschen?“ – dies war die Frage, deren richtige Beantwortung beim Besuch der Feuerwehr unserer siebten Klassen zu einer Fahrt mit der Drehleiter führte. 2 Sekunden ist die richtige Antwort. Bei diesem Besuch erfuhren die Schülerinnen und Schüler aber noch mehr Spannendes über die Arbeit als Feuerwehrmann, wie zum Beispiel über den Einsatz der Rettungsschere oder über Atemschutzmasken.

(Michaela Pfrang; Foto: Guido Plener)

XXXXXXXXXXX

Dein Handy – deine Entscheidung“

Das Handy ist auf den Händen der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Mit der Handynutzung sind aber auch Gefahren verbunden, die nicht immer bewusst sind. Philipp Schwenkel, Polizeiobermeister bei der Polizeiinspektion Gerolzhofen, hat unseren Fünftklässlern diese Gefahren in einem lebendigen und sehr informativen Vortrag näher gebracht. Er ging dabei unter anderem darauf ein, wie man mit unerwünschten Kontakten umgeht oder was beim Versenden von Fotos zu beachten ist. Den meisten Kindern war nicht bewusst, dass man auch in eine Klassengruppe nur Bilder stellen darf, wenn der Fotografierte damit einverstanden ist. Herr Schwenkel ging auch auf das Thema Cybermobbing ein. Am Ende der Doppelstunde stellten die Schüler viele Fragen und erzählten von ihren Erfahrungen.

(Michaela Pfrang; Foto: Guido Plener)

XXXXXXXXXXX

Besuch vom Nikolaus

Die Nikolauswoche war für unsere Schülerinnen und Schüler eine versüßte Woche.

So kam in die fünften und sechsten Klassen der Nikolaus. Die Aktion wurde von der SMV und den Schülersprechern durchgeführt.

Der Elternbeirat beschenkte die Schülerinnen und Schüler aller Klassen mit einem süßen Päckchen. Unterstützt wurde der Elternbeirat von Edeka Diddis und dem Förderverein.

Wir sagen ganz herzliche Danke für diese schöne Geste!

(Michaela Pfrang; Foto: Guido Plener)

XXXXXXXXXX

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Elisabeth Kalb und Sissy Egloffstein nahmen die Religionsklassen der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen an der Aktion „Geschenk mit Herz“ teil, welche von der bayerischen Hilfsorganisation „humedica e.V.“ in Zusammenarbeit mit Sternstunden e.V. und Radio „Bayern 2“ organisiert wird. Mit viel Freude und großem Engagement haben die SchülerInnen fleißig gesammelt und 116 bunte Kartons mit Spielsachen, Kuscheltieren, Mal- und Schreibutensilien, Hygieneartikeln, Kleidung und Süßigkeiten gefüllt. In diesem Jahr gehen die Päckchen nach Rumänien, Moldawien, Serbien, Albanien und in die Ukraine. Dort werden sie an Kinder und Jugendliche in Waisenhäusern, Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten und an Jungen und Mädchen in den Elendsvierteln der Städte und Dörfer verteilt. Ein solches Päckchen ist oftmals das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie erhalten. Die Realschüler freuen sich, vielen bedürftigen Kindern pünktlich zu Heiligabend einen besonderen Moment und eine große Freude bereiten zu können.

(Guido Plener, Main Post)

XXXXXXXXXX

Neue Pausensportgeräte

Pausensport ist an der Ludwig-Derleth-Realschule sehr beliebt. Daher war die Freude bei unseren Schülerinnen und Schülern sehr groß, als die beiden Verbindungslehrer Saskia Fischer und Bernd Schmiedel die neuen Spielgeräte an die Schüler ausgegeben haben. Finanziert wurden die neuen Softfussbälle, Hockey- und Badmintonschläger durch den Förderverein unserer Schule.

 

(Michaela Pfrang; Foto: Guido Plener)

XXXXXXXXXX

Berufsorientierung

Der Themenbereich Berufswahl und Bewerbung stellt einen Schwerpunkt im Wirtschaftslehreunterricht für die Neuntklässler der Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen dar. Deshalb besuchen die neunten Klassen normalerweise das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Schweinfurt. In diesem Schuljahr fand die Projektarbeit aufgrund er pandemischen Lage im IT-Saal der Realschule statt. Das kam vielen Jugendlichen entgegen, die auch sonst von zu Hause im Internet nach Informationen suchen. Wie man die jedoch gezielt angeht, davon haben die meisten noch keinen richtigen Plan.Wirtschaftslehrerin Barbara Müller zeigte in Vertretung von Berufsberaterin Stefanie Barthel den Schülern und Schülerinnen zunächst die zur Verfügung stehenden Materialien und Medien und erläuterte ihnen anschließend, wie sie sich selbstständig Informationen zu ihren Berufswünschen beschaffen können.

So konnten die Jugendlichen selbst mit dem Programm „Check-U“ am Computer einen Test durchführen, der ihnen aufgrund der eingegebenen Interessen, sozialen Kompetenzen und beruflichen Vorlieben mehrere in Frage kommende Berufe ermittelte. Am Ende sollten sie die Top 6 Ausbildungsberufe herausfiltern.

Rege nutzten die Schüler auch über die Portale „Berufenet“ und „Jobsuche“ die Möglichkeit, sich Ausbildungsberufe anzusehen und sich aus der Datenbank genauere Informationen zu den entsprechenden Berufen zu beschaffen, wobei Barbara Müller bei Problemen und Fragen den Schüler jederzeit Rede und Antwort standen. Dazu füllten sie ein Formblatt zu einem der Berufe aus ihrer Top 6- Auswahl aus.

Insgesamt war es für die Realschüler ein äußerst informativer Vormittag, der ihnen bei der bevorstehenden Berufswahl sicher weiter half.

(Guido Plener, Main Post)

XXXXXXXXXXX

„Krasses Zeug 2.0“

Ein Wechsel zwischen Anspannung und lockerer Atmosphäre bestimmte das Improvisationstheater von Dirk Bayer und Kristina Graf, Schauspiel und Pädagogik ergänzten sich in den Spielszenen und der folgenden Aufarbeitung bestens. Die RealschülerInnen der 6. Jahrgangsstufe und der Klasse 7a wurden dabei von den Akteuren mit alltäglichen Szenen aus dem Schulalltag konfrontiert. Es beginnt damit, dass Markus, dargestellt von Dirk Bayer, sich über seine Mitschülerin Tina lustig macht. Ein Schüler aus der 6b soll Tina verteidigen und wird selbst gemobbt. Alle, die über die frechen Sprüche gelacht haben, werden zum Mittäter, was ihnen oft nicht bewusst ist. In einer weiteren Spielszene kommt ein hinzu gerufener Lehrer, der von einem Schüler gespielt wird, einem Mitschüler zu Hilfe. Er tadelt Markus für sein Verhalten. Dieser wiederholt jedoch an anderer Stelle seine frechen Sprüche. Schließlich geht es ihm darum, die Aufmerksamkeit seiner KlassenkameradInnen zu gewinnen, er möchte eben als „cool“ dastehen.

„Woher hat Markus denn eigentlichen sein Verhalten?“ fragt der Regisseur Bayer die Runde. Es könnten ältere Mitschüler sein, aber auch Vorbilder in den Medien. Er fragt die Schüler nach ihrem Medienkonsum von z.B. Youtube, Casting-Shows etc.. So kanzelt etwa ein Dieter Bohlen in DSDS einen Kandidaten ab und macht sich über ihn lustig. In einer weiteren Szene sehen sich die beiden Darsteller Bilder auf dem Handy an und machen sich über die Personen auf den Fotos und Videoclips lustig. Zudem schicken sie die Aufnahmen über Messengerdienste weiter. In diesem Zusammen-hang wird in der Reflexion über die Privatsphäre und deren Verletzung gesprochen. „Ist jemand schon einmal so geärgert worden, dass er nicht mehr in die Schule gehen wollte?“ fragt der Schauspieler weiter. Gerade die Generation „Smartphone“ nutzt ihr Handy oder Internet-Plattformen wie Facebook, Instagram und co., um sich auszutauschen, aber leider auch zum Mobbing. Und der Vorteil dabei ist, dass es viel leichter fällt, jemanden im Netz zu beleidigen als von Angesicht zu Angesicht. In einigen weiteren Spielszenen geht es dann darum, wie eine Klasse wieder aus der Mobbingfalle herauskommen kann. Das Ziel des Theaters ist, die SchülerInnen für die Thematik zu sensibilisieren und vielleicht auch zum Einschreiten bei Mobbing-Situationen zu bewegen. Im Anschluss folgt noch eine Szene zur Computerspielsucht, die eine Gefahr gerade in der Corona-Zeit darstellt. Es kommt zum einen auf die Art der Spiele an, aber auch auf den zeitlichen Umfang. Dies führt häufig zur Ablenkung von schulischen Aufgaben. Die neue Version des Stücks mit dem Anhang 2.0 bezieht sich auf die pandemiebezogene Erweiterung der Thematik und wurde in Abstimmung mit der kommunalen Jugendarbeit (KOJA) aktualisiert.

(Main Post, Guido Plener)

XXXXXXXXXXX

Schulsport in Skillcourt

Nach einer pandemiebedingten Pause durfte die „FitnessLounge“ Gerolzhofen in diesem Jahr die SchülerInnen der 9. und 10. Klassen der Realschule unter der organisatorischen Leitung von Sportlehrer Guido Plener bei sich zum alternativen Sportunterricht begrüßen. Bevor es ins praktische Training ging, erhielten sie unter fachmännischer Einweisung der Trainer Marcel Buchinger und Marcel Zidek eine Einführung in das Erstellen eines Trainingsplans und die dazu gehörigen Geräte. Gleichzeitig wurden die betreffenden Muskelgruppen erläutert und die Technik erklärt und trainiert. Höhepunkt war aber eine Neuheit der FitnessLounge Geo, der sogenannte Skillcourt. Heutzutage stellen wir immer mehr fest, dass „Lockdown und Homeschooling“ ihren Tribut fordern. Eingeschränkte oder fehlende Beweglichkeit sind nur ein Teil der gesamten Auswirkungen. Gerade Kinder verlernen das korrekte Geradeauslaufen, das Rückwärtslaufen wird zur Herausforderung und viele geraten ins Stolpern, nicht nur durch den ständigen Blick auf das Smartphone. Woran liegt das?

Es liegt daran, dass gerade in der Jugend Geist und Körper immer weniger gefordert werden. Wissenschaftler nennen dies „digitale Demenz“. So braucht man sich z.B. keine Telefonnummern mehr zu merken, alles ist abgespeichert und damit scheinbar einfacher. Viele Alltagstätigkeiten werden über Computer und Smartphones gesteuert, der junge Mensch wird immer weniger körperlich und vor allem geistig gefordert. Damit wird er immer bequemer und macht sich von den digitalen Rahmenbedingungen abhängig. Gerade unsere Jüngsten sind am meisten davon betroffen. 10-15% aller Schulkinder haben aufgrund eines schlecht funktionierenden Arbeitsgedächtnisses (Unkonzentriertheit) Probleme im Fach Mathematik, 15-20% davon sind unsicher mit ihrem Lese-, Sprach- und Schreibvermögen. Die Ursache dafür liegt sehr häufig im ständigen Arbeiten mit virtuellen Medien und der automatischen Rechtschreibkorrektur. Alle Infos werden über die Augen oder Ohren aufgenommen, im Gehirn verarbeitet, ersatzweise mit Computer oder Smartphone, und die daraus resultierenden Befehle werden durch die Muskulatur ausgeführt. Wenn man neben Kraft und Beweglichkeit auch gezielt sein Gehirn trainiert und Spaß dabei hat, wird man mit neuen Verbindungswegen zwischen den Gehirnzellen belohnt. Dieses kognitive Training hilft Kindern „auf spielende Weise“ leichter und schneller zu lernen, sich länger zu konzentrieren, ADS und ADHS entgegenzuwirken, leichter Sprachen zu lernen, die Problemlösungsfähigkeit zu steigern, kreativ zu denken, aufmerksamer zu sein und infolgedessen bessere Noten zu schreiben. Die Schülerinnen und Schüler der Realschule jedenfalls gingen durch dieses Training motivierter in ihren gewohnten Sportunterricht.

(Main Post, Guido Plener)

XXXXXXXXXXX

41 Jahre im Dienst der Realschule  –  Gertrud Friedrich wechselt in den Ruhestand  

Gertrud Friedrich wurde zum Schulhalbjahr nach über vier Jahrzehnten Lehrtätigkeit an der Ludwig-Derleth-Realschule von Schulleiterin Elisabeth Grimanelis in den Ruhestand verabschiedet. Dazu gab es in der Schulaula eine kleine Feierstunde mit den Kolleginnen und Kollegen, der ehemaligen Kollegin Helga Richter und Rainer Schäfer vom Scarlino-Komitee Gerolzhofen, der sich ebenfalls in

 einer bewegenden Ansprache bei der Lehrerin für den langjährigen Einsatz im Rahmen der Städtepartnerschaft bedankte. Das Lehrer-Blasorchester verlieh der Verabschiedung mit „Time to say goodbye“ eine würdige Atmosphäre. 

Als gebürtige Gerolzhöferin besuchte Frau Friedrich schon als Schülerin die Ludwig-Derleth-Realschule, auf der sie als Schulbeste abschloss. Mit der Empfehlung ihres damaligen Schulleiters absolvierte sie anschließend das Gymnasium in Wiesentheid  wieder als Beste, worauf sich ein Begabtenstudium der Fächer Mathematik und Physik in Würzburg für das Lehramt Realschule anschloss . Nach dem 1. Staatsexamen folgten dann Stationen in Pasing, der Seminarschule in Selb und der Einsatzschule in Bad Brückenau. Ihre Planstelle erhielt sie schließlich in Bad Königshofen. Das war nic

ht unbedingt ihr Wunscheinsatzort, denn zu dieser Zeit war sie schon mit ihrem Mann verheiratet und familiär in Gerolzhofen verwurzelt. Deshalb stellte sie einen Versetzungsantrag nach Gerolzhofen, der gleich bewilligt wurde. Im September 1981 trat Frau Friedrich dann ihren Dienst an der LDR an. Seit dieser Zeit gestaltete sie die Schule in vielen Bereichen mit. Hervorzuheben ist der Schüleraustausch mit der Partnerstadt Scarlino in Italien. Seit 2000 organisierte Frau Friedrich gemeinsam mit ihrer Partnerin Rita Leibl nicht weniger als 20 Austauschaktionen mit geschätzten Hunderten von investierten Stunden. Die beiden vermittelten den europäischen Gedanken an der Schule nicht nur, sondern lebten ihn auch. 

Gertrud Friedrichs Wirken an der LDR war kein Beruf, sondern Berufung. Es war immer geprägt von enormem Pflichtbewusstsein, großem Engagement und einem hervorragenden Organisationstalent. Neben ihrem Unterricht an der Schule erteilte sie nicht nur das Wahlfach Physik, sondern auch oft fachfremden Unterricht, war verantwortlich für die Fächer Physik und Mathematik sowie die Betreuung von ReferendarInnen, veranstaltete mathematische Nächte für ihre Klassen. Zudem organisierte sie jährlich den Tanzkurs der Abschlussklassen. Den Schlüssel muss sie jedoch nicht abgeben, denn sie wird ehrenamtlich noch den Förderkurs Physik leiten. Am Ende wurde gemeinsam noch einmal das italienische Partnerschaftslied „Insieme ….“ gesungen.

(Main Post, Guido Plener) 

XXXXXXXXXXX

Gedanken anlässlich meiner Pensionierung 

von Gertrud Friedrich  

Als ich im September 1981 als Lehrerin für Mathematik und Physik an die Ludwig-Derleth-Realschule versetzt wurde, war das für mich die Erfüllung eines großen Wunsches. Als gebürtige Gerolzhöferin und ehemalige Schülerin dieser Schule kannte ich das Lehrerkollegium, den schulischen Ablauf und die örtlichen Gegebenheiten. Die Lehrerschaft nahm mich als junge Kollegin sofort freundlich auf und ich wusste gleich, dass dies meine Bleibe bis zur Pensionierung, die im Februar dieses Jahres anstand, sein würde. 

An dieser Stelle möchte ich Dank sagen an die Mitglieder der 5 Schulleitungen, die ich an der LDR erleben durfte, an die vielen Lehrerkolleginnen und -kollegen in mehr als 40 Jahren und an die Sekretärinnen, Hausmeister und Reinigungskräfte! Sie alle haben mir das Unterrichten und Wirken an dieser Schule angenehm und leicht gemacht und mich auch durch schwere private Zeiten begleitet. 

Es sind wertvolle Freundschaften entstanden, ohne die mein Leben heute viel ärmer wäre. 

Mein Dank geht an meine Fachschaftskolleginnen und -kollegen für die gute freundschaftliche Zusammenarbeit und die vielen fachlichen Impulse, die ich immer gerne und interessiert aufgenommen habe. 

Gerade in den letzten Monaten hat mich die Digitalisierung manchmal überrollt, aber es gab immer nette Kollegen und Kolleginnen, die ein offenes Ohr für meine Fragen hatten und mir weitergeholfen haben. Danke für alle Hilfsbereitschaft! 

Ich bedanke mich auch bei den vielen Schüler- und Elterngenerationen, die ich durch die Schulzeit begleiten durfte. Ich möchte Dank sagen für all das Interesse, das mir und meinen Fächern und meinen vielzähligen Projekten zuteilwurde, auch dafür, dass man so manchen ausschweifenden, fachlichen Monolog von mir ertragen hat. Vielen Dank für das Vertrauen und die Zuneigung, die mir entgegengebracht wurden! 

Danke auch für all die schwierigen Gespräche, die geführt werden mussten und die immer eine geklärte Situation hervorgebracht und mich zum Nachdenken angeregt haben. Sie waren für mich eine menschliche Bereicherung und haben meine Lehrerpersönlichkeit geprägt! 

Mit großer Dankbarkeit denke ich an meinen verstorbenen Mann, der mich in all den Jahren bei meinen vielseitigen schulischen Tätigkeiten unterstützt und mir oft den Rücken freigehalten hat, damit ich meine Projekte durchführen konnte. 

Dieser Schule und dieser Schulfamilie den Rücken kehren? Ein Leben ganz ohne Schule führen? Für mich ist das unvorstellbar! 

Deshalb möchte ich auch in den nächsten Jahren der LDR verbunden bleiben und mich, falls es gewünscht wird, zum Wohle der Schulfamilie einbringen! 

 

XXXXXXXXXXX

 

Franz en France – Französisches Theater von Schülern für Schüler

Dass Französischunterricht auch Spaß machen kann, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b mit ihrem deutsch-französischen Theaterstück „Franz en France“ Der Hauptdarsteller Franz war schnell gefunden. Andre Town fühlte sich sofort in der Rolle des schussligen Frankreichliebhabers Franz wohl.

Auch die anderen Rollen wurden schnell verteilt. So spielte Sofiia Borysevych eine Bäckerin, die von Franz’ Bestellung etwas verwirrt war. Franz musste hier feststellen, dass sich cent croissants und sans croissant trotz unterschiedlicher Schreibweise gleich anhören und die Bäckerin deshalb völlig verzweifelt anfing, 100 Croissants einzupacken.

Danach ging Franz zur Métro, kaufte ein Ticket beim „guichetier du métro“, dem Schalterbeamten (Aurelian Werbinek) und machte sich auf den Weg zum Louvre. Dort wollte er natürlich ein Foto der Mona Lisa machen. Doch das war einfacher gesagt als getan. Franz fragte sich durch, doch erst der dritte Besucher (Leon Berthold) konnte ihm den Weg zeigen. „Sie meinen la Joconde, nicht wahr?“ Die he

ißt nur auf Deutsch Mona Lisa“, erklärte er ihm. Belohnt wurde er am Ende trotzdem nicht, denn Franz war nicht der einzige, der ein Foto machen wollte.

Am Tour Eiffel hatte Franz wieder Probleme mit einigen französischen Wörtern: „ascenseur oder escalier“ wollte hier die Dame an der Kasse (Jolina Eichwald) wissen. Da letzterer günstiger war, entschied er sich dafür. Völlig außer Atem gestand er danach: „Hätte ich doch bloß den „ascenseur“ genommen.“ Denn hier fährt man mit dem Fahrstuhl hoch“, erklärte die Sprecherin Emily Bürger-Heinkel, die das komplette Theaterstück immer wieder mit Hintergrundinformationen anreicherte.

Am Ende wurde Franz doch noch mit einem wundervollen Ausblick belohnt! So schließt Emily mit den Worten: „In Frankreich gibt es vieles zu sehen, aber ihr seht schon: „Französisch lernen lohnt sich!“

Angesprochen wurden die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse, die das Theaterstück am Freitag vor den Frühjahrsferien anschauen durften. Sie müssen sich bald entscheiden, welchen Zweig sie in der 7. Klasse wählen. Vielleicht entscheidet sich ja jetzt der ein oder andere mehr für die Wahlpflichtfächergruppe IIIa Französisch.

(Guido Plener)

 

XXXXXXXXXXX

Zwei Praktika zur beruflichen Orientierung

Im Rahmen der beruflichen Orientierung gibt es an der LDR eine Besonderheit unter den Realschulen. Bereits in der 8. Jahrgangsstufe absolvieren alle Schülerinnen und Schüler ihr erstes Praktikum. Auf den Wunsch vieler Eltern hin, ihre Kinder so früh wie möglich in die Berufswelt hineinschnuppern zu lassen, entstand dieser wichtige Baustein der Berufsorientierung im Rahmen von KESCH (Kooperation Elternhaus-Schule). In der 9. Jahrgangsstufe folgt dann das zweite Praktikum, das die meisten Jugendlichen in einem anderen beruflichen Zweig ableisten.

Die Vernetzung von Schule und Ausbildungsbetrieben gelingt im Raum Gerolzhofen dabei sehr gut. Die LDR ist den vielen Betrieben dankbar für ihre Bereitschaft, jungen Menschen einen Einblick in verschiedene Berufsbilder zu geben. Auch freuen sich die Schulleitung und die Lehrkräfte über viel positives Feedback, was Grundtugenden und Kompetenzen wie Fleiß, Teamfähigkeit und gutes Benehmen ihrer Schülerinnen und Schüler angeht.

(Guido Plener)

 

XXXXXXXXXXX

Schulsieger im Geographie-Wettbewerb   

 

In diesem Jahr fand an der Realschule Gerolzhofen wieder der Wissenswettbewerb des Westermann-Verlages im Fach Geographie für die Klassen 7-10

 

 unter der Leitung von Fachleiter Philipp Schwaab statt. 

Geographie ist ein Zukunftsfach des 21. Jahrhunderts, denn es befasst sich nicht nur mit dem Klimawandel, sondern auch mit den Themen Migration und Ressourcenendlichkeit. Diercke Wissen ist mit über 310.000 Teilnehmern der größte Geographiewettbewerb Deutschlands und richtet sich an alle Schulen in Deutschland. Die Fragen sind lehrplanunabhängig. Da für das Schulfach Geographie nur eine bestimmte Stundenzahl zur Verfügung steht, wird bei dem Wettbewerb ein größeres Wissen abgefragt, als im Unterricht vermittelt werden kann. Der Wettbewerb läuft über vier Runden und endet mit einem großen Bundesfinale in Braunschweig. Dabei sind Fragen zu Rohstoffen verschiedener Länder, Inselgruppen, Höhenangaben, sowie zu Klimadiagrammen zu beantworten und Länder an ihren Umrissen zu erkennen. Außerdem waren auf Schulebene die Aufgaben aus dem Bereich Deutschland, Europa und

 

 Welt, aus der allgemeinen Geographie und Kartenaufgaben zu lösen.  In der ersten Runde wurden die Klassensieger ermittelt, in der zweiten Runde konnte sich Johannes Markert (9c) als Schulsieger durchsetzen. Er wird nun am demnächst stattfindenden Landesentscheid teilnehmen. 

(Guido Plener)

.

XXXXXXXXXXX

Friedensgebet an der LDR

Kurz innehalten, über das nachdenken, was in der Welt und vor allem in der Ukraine aktuell passiert – und für die Menschen in den Kriegsgebieten beten. Dies war das Ziel des Friedensgebetes, zu welchem die Fachschaft Religion der Ludwig-Derleth-Realschule vergangene Woche einlud. Besonders erfreut zeigten sich die Lehrkräfte, dass nicht nur die evangelischen und katholischen Schüler*innen daran teilnahmen, sondern auch Ethikschüler*innen und Kinder und Jugendliche aus der Ukraine, die derzeit in der Willkommensklasse unterrichtet werden.  

Musikalisch stimmungsvoll gestaltet wurde die Andacht von Instrumentalisten unterschiedlicher Jahrgangsstufen.  

Es war für alle Mitwirkenden ein Anliegen, in Gebeten, Fürbitten und Liedern ein klares Bekenntnis gegen den Krieg zu geben. Die Andacht war ein deutliches Zeichen der Schulfamilie gegen jede Form von Gewalt und ein Zeichen des Mitgefühls für alle, die durch Krieg, Unterdrückung und Vertreibung Leid und Not ertragen müssen. Gleichzeitig war es aber auch ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden. Jeder Einzelne unter uns kann nämlich dazu beitragen, um den Frieden bereits im Kleinen beginnen zu lassen. 

(Elisabeth Kalb)