Zurück in Hastings

Fest etabliert an der Realschule Gerolzhofen hat sich die Sprachreise für englandbegeisterte SchülerInnen der 9. Jahrgangsstufe. Dieses Jahr ging es nach 2 Jahren Pause endlich wieder nach Hastings, eine an der Südküste Englands zwischen Dover und Brighton gelegene Stadt mit ca. 90.000 Einwohnern. 66 Schülerinnen und Schüler unternahmen die Reise mit den Englischlehrkräften Elke Endres und Bettina Höfle sowie Guido Plener, der die Sprachreise im neuen Doppelstockbus der Firma Kleinhenz zusammen mit dem Veranstalter S-E-T organisiert hatte. Erster Höhepunkt der Reise war die Fahrt auf der Fähre von Calais nach Dover, auf der man die majestätischen Kreidefelsen bewundern konnte. Abends  wurden die Schüler reibungslos in ihren Gastfamilien untergebracht. Am ersten Tag stand gleich einer der Höhepunkte an, die Fahrt nach London.  Die Reisegruppe wurde für ihr frühes Aufstehen durch eine wunderschöne Fahrt mit dem Boot auf der Themse belohnt. Die Tour durch London begann im Stadtteil Greenwich, wo die Jugendlichen den nullten Längengrad bewundern konnten. Im Anschluss an die Bootsfahrt hatten sie die Möglichkeit, die Stadt in kleinen Gruppen selbst zu erkunden und shoppen zu gehen. Am Nachmittag fand eine kleine Stadtrundfahrt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Londons statt. Hinter dem Clock Tower des „Big Ben“ wurde dann das obligatorische Gruppenfoto aufgenommen.

An den nächsten beiden Tagen lernten sie den Wohnort Hastings kennen. Nach einer Stadtführung, die auch das Fischereimuseum und die Fischerhütten beinhaltete, erlebten sie die „Smugglers Caves“, die unterirdischen Gewölbe, in denen die Schmuggler damals ihren Tee, Gewürze etc. versteckten, um den Zoll zu umgehen. Einen tollen Blick hatte man auch von Hastings Castle, einer Ruine der damaligen Festung. Zudem stand noch der Besuch des „Sealife“-Aquariums an, das u.a. einen lohnenden Einblick in die heimische und exotische Unterwasserwelt bot. An zwei Nachmittagen trainierten die Realschüler ihre Englisch-Sprechfertigkeiten unter Anleitung heimischer Lehrkräfte. Auch ein Badenachmittag am Strand von Camber Sands stand auf dem Programm. Hier konnten sich alle von der anstrengenden Reise erholen oder ein wenig im Meer abkühlen. Ihren Life Guard hatte die Gruppe in Gestalt der Sportlehrer dabei. Der Besuch der schönen Küstenstadt Brighton stand am letzten Tag auf dem Programm. Dort konnten die Schüler noch den Royal Pavillon, eine nach indischem Vorbild erbaute Sommerresidenz der königlichen Familie, ansehen. Am Donnerstag war es dann leider wieder soweit und es hieß nach einer abwechslungsreichen Woche Abschied von den Gastfamilien und von England zu nehmen. Auf der Fähre nach Calais konnte man einen letzten Blick auf die Klippen von Dover erhaschen, bevor es dann zurück ins Frankenland ging.

(Guido Plener)

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Schrittgeschwindigkeit und Smartphones –

               Zwei Jahrzehnte Verkehrserziehung an der Realschule

 

Der schon zur Tradition gewordene Projekttag an der Ludwig-Derleth-Realschule bildet einen wichtigen Bestandteil der Verkehrserziehung. In anschaulicher Weise werden verschiedene Gefahrensituationen des Straßenverkehrs simuliert, denen auch SchülerInnen auf dem Schulweg ausgesetzt sind. “Hallo Auto“, wird für die 5. Klassen vom ADAC Nordbayern veranstaltet und stellt dabei eine von mehreren Aktionen dar, die die Kinder aufmerksam für die Gefahren machen sollen. „Was, so lang ist der Anhalteweg?“, musste so mancher Fünftklässer, der ein Hütchen auf den geschätzten Anhaltepunkt eines Pkw nach einer Gefahrenbremsung  stellen sollte, erstaunt feststellen. Durch den pädagogisch konzipierten Unterricht mit dem Ergebnis des Bremsweges verblüfften die beiden ADAC-Mitarbeiterinnen Julia Klopsch und Katharina Behringer die Klassen. Denn der Anhalteweg des Fahrzeugs wird oft deutlich unterschätzt, da er sich aus der Summe des Reaktions- und Bremsweges zusammensetzt und somit viel länger wird.

Dass bei Schrittgeschwindigkeit nur 7km/h pro Stunde zulässig sind, mussten einige FahrzeugführerInnen erfahren, als ihr Fahrtempo mit der Laserpistole durch die Polizeihauptmeisterin Irene Gieck und Polizeioberkommissar Thomas Kreb gemessen wurde. Viele waren der Meinung, man könne an einem Bus mit eingeschalteter Warnblinkleuchte mit ca. 30 Stundenkilometern vorbei fahren. Die RealschülerInnen der 5. Klassen klärten sie nun über die Wirklichkeit auf.

Die Werksfeuerwehr der Firma St. Gobain sorgte zusätzlich für eine Bewässerungs-möglichkeit der Straße, um so auch eine Simulation des Anhaltewegs bei regennassen Straßenverhältnissen zu ermöglichen. Jahrzehntelange Unterstützung erfährt die Aktion auch beim MSVg 1898 im ADAC Gerolzhofen, der den Fahrradparcours unterstützt hatte.

Zusätzlich wurden den FünftklässerInnen durch Polizeioberkommissar Hubert Kimmel auch die großen Gefahren durch Smartphones und Kopfhörer, die eine gefährliche Ablenkung vom Straßenverkehr verursachen können, verdeutlicht.

Die Regeln für ein verkehrsgerechtes Verhalten im Zusammenhang mit dem Schulbus und dem Toten Winkel zeigte der Polizeioberkommissar den SchülerInnen mithilfe eines großen Schulbusses auf. Unterstützt werden die Aktionen alljährlich von der örtlichen Verkehrswacht und dessen Vorstand Lothar Kleinhenz. Dieser Verkehrssicherheitstag soll die Kinder nachhaltig für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisieren.

(Guido Plener)

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Apfelsaftpressen als Attraktion der Bio-AG

Das Wahlfach Bio AG findet an der Ludwig-Derleth-Realschule im Rahmen von Projekten der 5. bis 9. Klasse statt. Hier bekommen SchülerInnen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit allen Sinnen selbst zu sammeln. Eine für unsere Region typische Lebensmittelverarbeitung ist, den Saft von Äpfeln aus Streuobstbeständen zu pressen.

Die insgesamt 30 kg Äpfel, die zunächst gewaschen und in einer Apfelmühle zerkleinert wurden, stammten aus einer Spende von Schülereltern und Biologielehrerin Barbara Stumpf. Aufgrund des strahlenden Wetters fanden sich auch schnell SchülerInnen des Gymnasiums und der OGS ein, die diese Attraktion als willkommene Abwechslung betrachteten ebenso wie die Saftverkostung der 15 Liter naturtrüben Mosts im Anschluss. „Sehr lecker“ war das einstimmige Urteil. Auf diese Weise fanden praxisbezogene Aktivitäten der Jugendlichen statt, wie sie auch im neuen LehrplanPLUS gefo

rdert werden. Die Eigeninitiative und die speziellen Bewegungsabläufe dienen ihrer ganzheitlichen Entwicklung und sind für die persönliche Ausgeglichenheit des Einzelnen von erheblicher Bedeutung. Weitere Aktionen der Bio-AG auf dem Schulgelände sind in Planung.

(Guido Plener)

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„Legt auf!“, Oma und Opa – Präventionskampagnen der Polizeiinspektion Gerolzhofen

Polizeiobermeister Timmy Tölk und Polizeihauptmeisterin Irene Gieck  unterstützten mit einigen Unterrichtssequenzen in den 5.Klassen der Ludwig-Derleth-Realschule die Sensibilisierung der Schüler und Schülerinnen zu den Themen „Online- Betrug an Senioren und Seniorinnen“ sowie „Gefahren im Umgang mit Smartphones“.

Ältere Mitmenschen werden nahezu täglich Opfer von professionellen Betrügerbanden, die ahnungslose Mitmenschen per Telefonanruf oder Textnachricht um viel Geld bringen. Die gängigen Maschen sind unter den Begriffen „Enkeltrick“ oder „Schockanruf“ bekannt. So behauptet z.B. jemand am Telefon, einer nahestehenden Person sei etwas Schlimmes passiert und der/die Angerufene müsse ganz dringend mit viel Geld aushelfen. Schon seit 2020 läuft die Präventionskampagne „Leg‘ auf!“, Im Laufe des Jahres 2022 wurde mit der Kampagne, deren Slogan „Nicht mit meiner Oma/meinem Opa“ und dem Hashtag #NMMO in die Schulen getragen wurde, ein weiterer Baustein geschaffen, mit dem das Polizeipräsidium Unterfranken auf die Unterstützung von Schülerinnen und Schülern setzt. Einige FünftklässerInnen erzählten in diesem Zusammenhang, dass sie schon einmal mit ihren Großeltern darüber geredet hätten.

Ein zweites Anliegen ist, dass Jugendliche heute schon in jungen Jahren Smartphones besitzen. Mit der Aktion „DEIN Smartphone – DEINE Entscheidung“ sollen sie lernen, abzuschätzen, welche ernsten Folgen ein unbedachter Umgang mit dem Handy für sie selbst, aber auch andere haben kann. Die SchülerInnen wurden in diesem  Projektunterricht über die Weiterleitung, den Besitz oder die Verwendung problematischer, strafbarer und geschützter Inhalte und über mögliche Folgen informiert. Sie fanden es auch gut, dass dies durch zwei PolizeibeamteInnen erfolgte, die mit solchen Themen schon Erfahrungen gesammelt hatten. Manche von ihnen berichteten, schon ihr Profilbild geändert zu haben, um nicht zu viel Persönliches von sich öffentlich werden zu lassen. Es sei zudem öfters vorgekommen, dass ihnen Fake-Mitteilungen über ihr Handy zugestellt wurden, um sie auszuforschen. Das Erlernte wurde dann von den beiden Polizeibeamten in Regelsätzen einfach und verständlich festgehalten. Das Projekt stellt auch einen Beitrag zum Thema Medienerziehung in den 5.Klassen dar.

(Guido Plener)

 

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Schülerparlament der LDR tagt im historischen Rathaus

Die Realschule Gerolzhofen ist eine von zwei Realschulen in ganz Bayern, die für das Projekt Schülerparlamente des Instituts für Schulqualität und Bildungsforschung ausgewählt wurde. 20 Abgeordnete der Realschule unter dem Vorsitz von Julia Schaible (10A) diskutieren und erarbeiten Anträge, um das Schulleben an der Ludwig-Derleth-Realschule mitzugestalten.  Es geht dabei um Themen wie die Bussituation, die Handynutzung, das Müllproblem, den Wasserspender und vieles mehr. Die Anträge werden dann dem Schulforum vorgestellt, in dem dann die Schulleitung, der Elternbeirat, die Schülersprecher und der Sachaufwandsträger über eine mögliche Umsetzung der Anträge abstimmen. Ziel des Schulversuchs ist das Erlernen von demokratischen Prozessen und die dafür nötigen Kompetenzen Konflikt- und Kompromissbereitschaft. Als Pate für dieses Projekt konnte der Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen, Thorsten Wozniak, gewonnen werden, der unter anderem auch die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Es finden vier Sitzungen im Schuljahr statt, in denen Herr Wozniak und die Schulleiterin der LDR, Frau Grimanelis, als Berater zur Seite stehen. Betreut wird das Projekt von den Lehrkräften Saskia Fischer und Bernd Schmiedel.

(Guido Plener)

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FRANCE MOBIL an der Ludwig-Derleth-Realschule

Eine etwas andere Unterrichtsstunde durften die Schülerinnen und Schüler der sechsten und neunten Jahrgangsstufe am zehnten November an der Ludwig-Derleth-Realschule erleben. Mauhalt Sturm-André, die diesjährige Lektorin des France Mobil, und Adrien Cauchois, ein europäischer Freiwilliger beim Bezirk Unterfranken, besuchten die Realschule mit vielen kreativen Spielen und Unterrichtsmaterialien im Gepäck. Musikalisch und spielerisch wurden die Schülerinnen und Schüler dazu animiert, Französisch zu sprechen, was ihnen so ganz nebenbei gelang. So konnten sie ihre Kenntnisse unter Beweis stellen, wobei das Lob der französischen Muttersprachler besonders motivierend war.Neben Spielen und französischer Musik gab es auch einige Informationen zur Frankophonie und zu Austauschprogrammen. Die Schülerinnen und Schüler konnten am Ende noch viele Fragen zum Nachbarland und zur Kultur stellen. Es war mit Sicherheit en besonders vielseitiger und amüsanter Unterrichtsvormittag, an dem nicht nur Interesse für Frankreich geweckt, sondern auch der Nutzen des Erlernens einer Fremdsprache ersichtlich wurde.

(Guido Plener)

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Startkapital für das Schülerparlament – Förderverein der LDR zieht Bilanz

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Ludwig-Derleth-Realschule betonte die Vorsitzende Martina Gutzmann, dass es 2022 trotz der pandemiebedingt wenigen Schulprojekte und -fahrten etliche Bezuschussungen gab.

So sei der Fitnessstudiobesuch der 9./10. Klassen ebenso vom Verein unterstützt worden wie der Preis für den Bayernsieger des Geographie-Wettbewerbs, die Hygieneartikel für Damentoiletten in der Realschule, die Englandfahrt, die Eislauffahrten, die Preise für die beste Sozialwesenarbeit, für die SchülersprecherInnen und TutorInnen, die Trinkflaschen für die FünftklässerInnen, die Wasserspender-Leasingrate, das Graffity-Projekt, das Klimamobil. Barbara Müller vermeldete einen positiven Kontostand. Zum Mitgliederstand gibt es Erfreuliches festzustellen. Neben den 76 Privatpersonen sind seit Beginn 26 Unternehmen und Firmen Mitglied im Verein.

Im Anschluss führte die Schulleiterin aus, dass wieder zahlreiche Fahrten geplant seien, so für die 5./6. Klassen zum Rhöniversum, die 7. Klassen werden nach Schonungen fahren, die 8. zu den Wintersportwochen in Tirol, die 9. Klassen unternehmen die Englandfahrt, die 10. Klassen die Abschlussfahrten. Schwer abschätzbar sei dabei, wieviele SchülerInnen dabei die finanzielle Unterstützung des Vereins benötigen. Andrea Reppert wurde als neues Mitglied der Elternschaft im Vorstand begrüßt, Frank Walter als langjähriger Elternvertreter des Fördervereins mit einem kleinen Präsent verabschiedet. Fördervereinsvorstand Guido Plener schlug vor, wieder einmal vom Verein organisierte Veranstaltungen wie eine Schülerdisco oder einen  Kabarett- bzw. Theaterabend durchzuführen. Martina Gutzmann empfahl die Veranstaltung eines Kickerturnieres für die Schulfamilie, Stefan Greb wird ein Schul-Tischtennisturnier mit vom Förderverein gestifteten Wanderpokalen durchführen.

Martina Gutzmann wies weiter auf das Sparkassenprojekt hin. Hierbei werden auf einer Online-Plattform für gemeinnützige Zwecke Gelder gesammelt. Am 6. Dezember findet eine Verdopplungsaktion statt, an diesem Tag werden alle Einzahlungen bis 100 Euro von der Bank verdoppelt. Es wurde überlegt, dass der Verein als Projekt z.B. das Startkapital für das Schülerparlament angibt.

(Guido Plener)

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100. Mitglied willkommen geheißen

Die beiden Vorstände des Fördervereins der Ludwig-Derleth-Realschule, Martina Gutzmann und Guido Plener, freuten sich darüber, dass nun endlich die Hundertermarke „geknackt“ werden konnte. Sandra Störcher aus konnte mit einem Blumenstrauß als 100. Mitglied begrüßt werden.

(Guido Plener)

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